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Müdigkeit am Steuer – heute schon eingenickt?

Jeder vierte Autofahrer sitzt laut einer aktuellen Studie übermüdet hinter dem Steuer seines Kfz. Dies kann sehr gefährlich werden, da beim Einnicken des Fahrers für nur 2 Sekunden der Pkw mit 50 km/h führerlos eine Strecke von fast 30 Metern zurücklegt! Doch wird Müdigkeit am Steuer von vielen Autofahrern noch immer unterschätzt und das mögliche Gefahrenpotential für mögliche Unfälle mit dem Pkw vernachlässigt. Auch die beste Autoversicherung wird einem nicht viel nützen, wenn dem Unfallverursacher nachgewiesen werden kann, dass er völlig übermüdet am Steuer seines Autos saß und dem Verkehr nicht die nötige Aufmerksamkeit widmen konnte.

Wann überkommt einen die Müdigkeit?

Müdigkeit am Steuer kann sowohl tags als auch nachts zum Verhängnis werden und äußert sich zum Beispiel durch eine Abnahme der Aufmerksamkeit, eine Verschlechterung des Gedächtnisses sowie zunehmendes automatisiertes Verhalten. Sie hängt damit weniger von der Tageszeit, als vom individuellen Erschöpfungszustand des Fahrers ab.

Autobahnfahrten erhöhen auch für Pkw-Fahrer das Ermüdungs-Risiko, da die Monotonie freier Strecken oft zu hohen Geschwindigkeiten verleitet und ein Gefühl von Sicherheit vortäuscht. Beides führt häufig zum sogenannten Sekundenschlaf.

So sind viele tödliche Unfälle - besonders an Baustellen - keinesfalls auf schlechte Erkennbarkeit von Hindernissen zurückzuführen, sondern auf die Übermüdung mancher Autofahrer.

Ebenso sind lange Fahrzeiten, z. B. bei Urlaubsfahrten mit dem Auto, nur eine der Ursachen. Erschöpfung nach einem anstrengenden Arbeitstag oder die Heimfahrt mit dem Kfz von der Nachtschicht oder einer ausgedehnten Feier können gleichermaßen zu Ermüdungserscheinungen führen und die Fahrtüchtigkeit des Pkw-Fahrers erheblich beeinträchtigen.

Anzeichen von Übermüdung

Jeder Autofahrer kennt das Phänomen, aber die Bedeutung wird nicht gleichermaßen wahrgenommen wie andere Verkehrsprobleme, die zu wesentlich weniger Unfällen führen.

Als erstes Anzeichen von Müdigkeit wird oft ein Augenbrennen wahrgenommen, begleitet von Gähnen, Blinzeln oder einem Kältegefühl. Spätestens dann ist eine Erholungs- und Schlafpause auf einem Rastplatz sinnvoll und notwendig. Bei langen Strecken sollten schon vor Reiseantritt Übernachtungsmöglichkeiten und Pausen eingeplant werden. Gerade bei langen Fahrzeiten oder monotonen Fahrstrecken ist es wichtig, die Fahrt gut ausgeschlafen und mit voller Leistungsfähigkeit zu starten.

Unser Rat

Wer also am Steuer seines Pkw fit sein will, sollte alle zwei Stunden eine Pause von mindestens 10 Minuten einlegen, aus dem Auto aussteigen und frische Luft schnappen. Auch helfen Dehnübungen, den Körper wieder mit Sauerstoff zu versorgen und man sollte darauf achten, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Das beste Mittel gegen Schläfrigkeit, so belegen Studien, ist ein Kurzschlaf von 10 bis 20 Minuten.

Über AdmiralDirekt.de

AdmiralDirekt.de ist eine Marke der EUI Limited, ein Tochterunternehmen der britischen Versicherungsgruppe Admiral Group plc., dem drittgrößten Kfz-Versicherer Großbritanniens. AdmiralDirekt.de ist seit Oktober 2007 auf dem deutschen Markt aktiv und vertreibt über die eigene Homepage sowie telefonisch über das eigene Beratungscenter Kfz-Versicherungen.

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