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Update zum Abgasskandal: Aktuelle Entwicklung

Seitdem der VW-Abgasskandal bekannt wurde, ist der Begriff Schadstoff-Software in aller Munde. Erfahren Sie mehr darüber, wie die Bundesregierung betroffene Autobesitzer zur Umrüstung zwingen möchte und warum nun auch der Automobilkonzern Daimler im Fokus der Staatsanwaltschaft steht.

Umrüstzwang: Bundesregierung droht mit Entzug der HU-Plakette

Es ist schon eine Weile her, dass der Abgasskandal des VW-Konzerns in den USA aufflammte. 2015 kam es zur ersten Rückruf-Aktion. Im Juli läuft die 18-monatige Umrüstfrist für Besitzer eines VW Amarok aus. Wer bis jetzt noch nicht in der Werkstatt war, um das Update aufspielen zu lassen, hat bei der nächsten Hauptuntersuchung wohlmöglich ein Problem. Die Bundesregierung überträgt den Organisationen, wie TÜV oder DEKRA die Prüfaufgabe: Fehlt das Update, gibt es keine Plakette.

Das Dilemma

Von einer Rücknahme des Fahrzeugs oder aber Entschädigung ist in Deutschland keine Rede. Zwar gibt es bereits eine Sammelklage, dennoch haben die Kläger eher schlechte Karten. Lassen sich die PKW-Besitzer nun auf die Umrüstung ein, kommt dies einem Eingeständnis gleich. Der Anspruch auf die Rücknahme des Fahrzeugs wäre damit hinfällig. Dieses Verhalten wurde von den Grünen stark kritisiert. In einem Artikel der RP Online heißt es "Dobrindt betreibt die Pervertierung des Verursacherprinzips. VW betrügt, und die betrogenen Autofahrer müssen nachher mit der Zwangsstilllegung rechnen."

Presseschau: Manipulation nun auch bei Daimler?

Neben VW und Audi gibt es nun auch gegen Daimler ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verwendung unzulässiger Abschalteinrichtungen. Von 2008 bis 2016 soll Daimler Autos mit manipulierter Software verkauft haben. Zu den Vorwürfen kommt noch hinzu, dass Daimler mit verbotener Werbung die Käufer in die Irre geführt und betrogen haben soll ( Zeit). Bis vor wenigen Tagen hatte sich der Autobauer noch gegen die Vorwürfe gewehrt. Dennoch wurden im vergangenen Jahr bereits 270.000 Autos zurückgeholt. Nun ruft der Autobauer europaweit drei Millionen Dieselfahrzeuge in einer „freiwilligen Serviceaktion“ zurück ( Handelsblatt).

Als Service haben wir einige Anlaufstellen im Netz für Sie herausgesucht. Hier können Sie überprüfen, ob auch Ihr Auto betroffen ist:

VW-Besitzer

Audi-Besitzer

Daimler-Besitzer

Über den Auspuff werden Abgase, wie das gefährliche Stickoxid ausgestoßen.
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