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Typ- und Regionalklassen: Was sich 2018 in der Kfz-Versicherung ändert

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gibt es sage und schreibe 28.000 verschiedene Pkw –Modelle auf Deutschlands Straßen. Da gibt es natürlich auch große Unterschiede, was die Anfälligkeit für Schäden oder die Anzahl und Dauer der Werkstattbesuche angeht. Hier kommen die Typklassen ins Spiel.

Was also sind Typklassen?

Mit der Typklasse wird erfasst, welche Schaden- und Unfallbilanz ein Pkw-Modell hat. Neben Kosten für Reparaturen werden u. a. häufig auftretende Schadenereignisse darin festgehalten.

Die Typklassen unterscheiden sich abhängig davon, wie Sie versichert sind (Haftpflicht-, Teilkaso, Vollkaskoversicherung) und für welches Automodell Sie sich entscheiden. Diese Klassen werden mit den Daten gebildet, die jeder Kfz-Versicherer auf Basis seiner Schadenstatistik an den GDV meldet.

  • In der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es 16 Typklassen. Diese befinden sich im Intervall der Klassen 10 bis 25.
  • Vollkaskoversicherte Autos werden den Typklassen 10 bis 34 zugeordnet.
  • In der Teilkaskoversicherung erhält Ihr Pkw eine Klasse zwischen 10 und 33.

In Kaskoversicherungen werden neben Unfällen auch Autodiebstähle, Beschädigung durch Feuer, sowie Hagel- oder Glasschäden bei der Einstufung in die Typklasse berücksichtigt.

Hohe Typklassen, teures Vergnügen

Unser Tipp: Informieren Sie sich gut, bevor Sie sich einen neuen Pkw zulegen. Damit können Sie viel Geld sparen.

Angenommen Sie interessieren sich für einen VW Golf, dann sollten Sie wissen, dass sämtliche Modelle dieser Autofamilie in den höchsten Typenklassen eingestuft werden, die es gibt. Ein Grund dafür ist, dass der Golf besonders häufig in Unfälle verwickelt ist. Das liegt unter anderem daran, dass der Golf besonders bei jungen Fahrern beliebt ist. Junge Menschen sind oftmals noch unsicher und folglich öfter in Unfälle verwickelt als andere Fahrergruppen.

Niedrige Typklasse spart bares Geld

Je weniger Schäden für ein Automodell gemeldet wurden, desto niedriger die Typklasse. Im Umkehrschluss bedeutet das: Hohe Reparaturkosten sorgen dafür, dass ein Autotyp in eine höhere Klasse erhält. Dazu wird immer der Zeitraum der letzten drei Jahre betrachtet.

Regionalklassen

Derzeit gibt es 413 deutsche Zulassungsbezirke. Wie auch bei den Typklassen werden hierbei die Schadenbilanzen betrachtet. Allerdings, wie der Name es bereits sagt, auf hinsichtlich einer Region bzw. des jeweiligen Zulassungsbezirks.

So können Sturm- und Hagelschäden in bestimmten Regionen deutlich häufiger auftreten als in anderen. In Grenzregionen kommt es beispielsweise häufiger zu Autodiebstählen als in der Mitte Deutschlands. Solche Faktoren wirken sich auf die Regionalklasse aus und spiegeln sich dann im Tarif wider.

Genau wie für die Typklassen gilt: Je niedriger die Regionalklasse, desto günstiger wirkt sich das auf Ihren Versicherungsbeitrag aus.

Für die Vollkaskoversicherung gibt es 9 Klassen, die Teilkasko wird in 16 und die Kfz-Haftpflicht wird in 12 unterschiedliche Klassen unterteilt.

Was ändert sich 2018…

… in den Typklassen

Der BMW 114I und der Jeep Renegade 1.4 T wurden in diesem Jahr um drei Stufen runtergesetzt. Der Dacia Logan Kombi 0.9, wie auch der Audi A4 Avant 2.0 TDI erhielten eine Verbesserung um drei Stufen.

Insbesondere SUVs und hochmotorisierte Modelle der Oberklasse werden 2018 hochgestuft. Für Besitzer eines Range Rover 3.0 TD, BMW 730D und Lexus NX 300 H wird es teurer.

Besser weg kommen Sie da mit einem Kleinwagen wie zum Beispiel einem Kia Picanto 1.0, Peugeot 108 1.0 oder dem Citroen C4 Cactus 1.2.

… in den Regionalklassen

In Baden-Württemberg gibt es für über eine Million Autofahrer bessere Einstufungen. Unter anderem in Böblingen, den Ostalbkreis und den Ortenaukreis wird es günstiger. Auch in Bayern verbessert sich die Einstufung für einen Großteil der Autofahrer. Fast 1,9 Millionen Kfz-Versicherte unter anderem in Aschaffenburg, Passau, Dachau, Rosenheim und den Landkreisen Bayreuth und Regensburg dürfen sich über die gute Regionalstatistik freuen, die für eine niedrigere Regionalklasse in ihren Bezirken gesorgt hat.

Hohe Einstufungen gibt es in den Großstädten Berlin, Hamburg und München. Ein Grund dafür sind die vielen Verkehrsunfälle in Folge hoher Verkehrsdichte.

Hier gibt es weitere Informationen zur Regionalklassen und Typklassen.

Bei aller Wichtigkeit der Typ- & Regionalklassen beachten wir von AdmiralDirekt.de weitaus mehr Faktoren bei der Berechnung eines individuell günstigen und fairen Beitrags für Ihre Autoversicherung. Die Anzahl, das Alter und die Fahrerfahrung von Ihnen und weiteren Fahrern, können beispielsweise eine ebenso starke Auswirkung auf ihren individuellen Beitrag haben.

Möchten Sie bei Ihrer Kfz-Versicherung im kommenden Jahr sparen? Dann nutzen Sie doch unseren Tarifrechner und berechnen Sie sich online ein individuell auf Sie zugeschnittenes Angebot. Gefallen Ihnen Preis & Leistung, können Sie rund um die Uhr den Vertrag abschließen und ab 2018 richtig sparen. Alternativ freuen wir uns werktags von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter der Rufnummer 02203 5000 über Ihren Anruf.

Regionalklassen: Deutschlandkarte mit entsprechenden Unfallschwerpunkten pro Region
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