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Typ- und Regionalklassen: Was sich 2019 in der Kfz-Versicherung ändert

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gibt es rund 29.000 verschiedene Pkw –Modelle auf Deutschlands Straßen. Demnach gibt es große Unterschiede, was die Anfälligkeit für Schäden oder die Anzahl und Dauer der Werkstattbesuche angeht. Hier kommen die Typklassen ins Spiel.

Was sind Typklassen?

Mit der Typklasse wird erfasst, welche Schaden- und Unfallbilanz ein Pkw-Modell hat. Neben Kosten für Reparaturen werden unter anderem auch häufig auftretende Schadenereignisse darin festgehalten.

Die Typklassen unterscheiden sich abhängig davon, wie Sie versichert sind (Haftpflicht-, Teilkasko, Vollkaskoversicherung) und für welches Automodell Sie sich entscheiden. Diese Klassen werden mit den Daten gebildet, die jeder Kfz-Versicherer auf Basis seiner Schadenstatistik an den GDV meldet.

  • In der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es 16 Typklassen. Diese befinden sich im Intervall der Klassen 10 bis 25.
  • Vollkaskoversicherte Autos werden den Typklassen 10 bis 34 zugeordnet.
  • In der Teilkaskoversicherung erhält Ihr Pkw eine Klasse zwischen 10 und 33.

In Kaskoversicherungen werden neben Unfällen auch Autodiebstähle, Beschädigung durch Feuer, sowie Hagel- oder Glasschäden bei der Einstufung in die Typklasse berücksichtigt.

Hohe Typklassen, teures Vergnügen

Unser Tipp: Informieren Sie sich gut, bevor Sie sich einen neuen Pkw zulegen. Damit können Sie viel Geld sparen.

Angenommen Sie interessieren sich für einen VW Golf, dann sollten Sie wissen, dass sämtliche Modelle dieser Autofamilie in den höchsten Typenklassen eingestuft werden, die es gibt. Ein Grund dafür ist, dass der Golf besonders häufig in Unfälle verwickelt ist. Das liegt unter anderem daran, dass sich besonders junge Fahrer für dieses Modell interessieren. Junge Menschen haben oftmals noch eine unsichere Fahrweise und sind öfter in Unfälle verwickelt als andere Fahrergruppen.

Im Umkehrschluss bedeutet das: Niedrige Typklasse spart bares Geld. Je weniger Schäden für ein Automodell gemeldet wurden, desto niedriger die Typklasse Hohe Reparaturkosten sorgen dafür, dass ein Autotyp in eine höhere Klasse erhält. Dazu wird immer der Zeitraum der letzten drei Jahre betrachtet.

Regionalklassen

Derzeit gibt es 413 deutsche Zulassungsbezirke. Wie auch bei den Typklassen werden hierbei die Schadenbilanzen betrachtet. Allerdings, wie der Name es bereits sagt, auf hinsichtlich einer Region bzw. des jeweiligen Zulassungsbezirks.

So können Sturm- und Hagelschäden in bestimmten Regionen deutlich häufiger auftreten als in anderen. In Grenzregionen kommt es beispielsweise häufiger zu Autodiebstählen als in der Mitte Deutschlands. Solche Faktoren wirken sich auf die Regionalklasse aus und spiegeln sich dann im Tarif wider.

Genau wie für die Typklassen gilt: Je niedriger die Regionalklasse, desto günstiger wirkt sich das auf Ihren Versicherungsbeitrag aus.

Für die Vollkaskoversicherung gibt es 9 Klassen, die Teilkasko wird in 16 und die Kfz-Haftpflicht wird in 12 unterschiedliche Klassen unterteilt.

Was ändert sich 2019 in den Typ- und Regionalklassen?

Neue Regionalklassen

Für 11 Millionen Autofahrer wird es im kommenden Jahr neue Regionalklassen geben. Davon dürfen sich 5,4 Millionen Kfz-Versicherte in 63 Bezirken freuen, denn sie werden günstiger eingestuft. 5,5 Millionen Fahrer in 55 Bezirken werden jedoch heraufgestuft.

Besonders günstig fahren Sie in Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, denn die Schadenbilanzen sind dort besonders gut.

Hohe Einstufungen hingegen gibt es in den Großstädten wie zum Beispiel Berlin. Ein Grund dafür sind die vielen Verkehrsunfälle in Folge hoher Verkehrsdichte.

Änderung in den Typklassen

Für fast 75 Prozent aller Autofahrer ändert sich die Typklasse nicht. Für rund 5,7 Millionen Autofahrer wird es jedoch teurer.

Wie auch im Vorjahr werden insbesondere SUVs und hochmotorisierten Modelle der Oberklasse hochgestuft:

Der Renault Kadjar 1.2 (Typ RFE, seit 2015) verschlechtert sich um drei und der Kia Niro 1.6 Hybrid (Typ DE, seit 2016) um zwei Typklassen.

Diese Modelle erhalten eine bessere Typklasse:

Der VW Tiguan 2.0 TSI 4Motion (Typ 5N, seit 2015) verbessert sich um zwei Typklassen. Der Seat Ateca 1.4 TSI (Typ 5FP, seit 2016) sinkt um zwei Klassen.

Hier gibt es weitere Informationen zur Regionalklassen und Typklassen.

Nicht nur Typ- & Regionalklassen sind wichtige Tarifmerkmale

AdmiralDirekt.de beachtet mehrere Faktoren bei der Berechnung des Beitrags für Ihre Autoversicherung. Die Anzahl der mitversicherten Personen und das Alter aller eingetragenen Fahrer können sich ebenfalls auf Ihren individuellen Beitrag auswirken.

Möchten Sie bei Ihrer Kfz-Versicherung sparen?

Nutzen Sie einfach unseren Tarifrechner und berechnen Sie sich online ein auf Sie zugeschnittenes Angebot. So können Sie rund um die Uhr Ihren Vertrag abschließen und richtig sparen.

Alternativ erreichen Sie uns Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter der Rufnummer 02203 5000. Wir freuen uns über Ihren Anruf!

Regionalklassen: Deutschlandkarte mit entsprechenden Unfallschwerpunkten pro Region
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