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Dashcams im Auto

Das Wort Dashcam ist eine Kombination der englischen Begriffe für Armaturenbrett (dash board) und Kamera (camera). Gemeint ist damit eine Videokamera, die auf dem Armaturenbrett oder an der Windschutzscheibe befestigt ist und während der Fahrt permanent das Verkehrsgeschehen aufzeichnet.

Einige Verkehrsteilnehmer erhoffen sich durch diese Videoaufnahmen im Falle eines Unfalls ihre Unschuld beweisen zu können, um im Streitfall besser abgesichert zu sein. Anderen geht es dabei um das Anzeigen von verkehrswidrigem Verhalten. Datenschützer sehen den Einsatz von Dashcams kritisch, da es sich bei den Aufzeichnungen um eine unzulässige Vorratsdatenspeicherung handelt und die gefilmten Menschen nichts von den Aufzeichnungen wissen.

Das kürzlich gesprochene Urteil, bei dem ein Rechtsanwalt aus Bayern gegen das Verbot von Dashcams geklagt hatte stellt klar, dass der Einsatz sogenannter Dashcams unter bestimmten Voraussetzungen unzulässig ist. Dies ist der Fall, wenn damit Aufnahmen in der Absicht gemacht werden, sie später ins Internet zu stellen, auf YouTube und Facebook hochzuladen oder Dritten - etwa der Polizei - zu übermitteln. Der Einsatz von Dashcams wurde jedoch nicht ausdrücklich untersagt.

Erlaubt ist es, die Kameras für persönliche Zwecke einzusetzen. Ob die Aufnahmen zum Beispiel in einem Unfallprozess als Beweismittel zugelassen werden, darüber kann das jeweilige Gericht von Fall zu Fall entscheiden.

In Russland sind Dashcams aus dem Straßenverkehr nicht mehr wegzudenken und somit ist das Internet voll von Unfallvideos und anderen Kuriositäten, die sich auf russischen Straßen abspielen.

Im europäischen Ausland gibt es teilweise noch keine klaren Regeln zum Einsatz von Dashcams. Deshalb empfehlen die Experten von AdmiralDirekt.de vor einer Auslandsreise die jeweiligen Bestimmungen des Reiselandes genau zu prüfen.

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