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Endlich 18: Tipps für Fahranfänger

Geschafft: Endlich 18 und die Führerscheinprüfung in der Tasche? Na dann: Abfahrt! Damit ihr aber nicht gleich hinter der nächsten Kurve die Stoßstange des Vordermanns knutscht und wisst, wie man in brenzligen Situationen entspannt bleibt, lest ihr in diesem Artikel.

Das erste Auto: Gebrauchter oder Neuwagen?

Grundsätzlich ist das natürlich eine Geldfrage. In jedem Fall sollte die Anschaffung gut überlegt sein. Neben den Anschaffungskosten sprechen aber noch weitere Punkte für den Kauf eines Gebrauchtwagens

Gebrauchtwagen

  • sind in der Anschaffung deutlich günstiger.
  • Technischer Zustand: Lasst euch beraten, viele Gebrauchtwagen sind in einem technisch guten Zustand Der Wertverlust für Neuwagen ist in den ersten Jahren sehr hoch. Möchtet ihr euer Auto nach kurzer Zeit wieder verkaufen, ist ein Gebrauchter daher die bessere Wahl.

Neuwagen

  • sind auf dem neusten Stand der Technik.
  • Wartungen und Reparaturen sind anfangs nicht zu erwarten.
  • sie sind jedoch in der Anschaffung teuer.

Tipp für den Autokauf: Zieht nicht alleine zum nächsten Autohaus. Am besten nehmt ihr jemanden mit, der sich mit Autos auskennt. Das hilft, die richtige Wahl zu treffen. Schaut auch auf den Spritverbrauch des jeweiligen Fahrzeugmodells.

Kfz-Versicherung

Leider bleibt es nicht beim Anschaffungspreis und den Kosten für Treibstoff. Auch die Versicherungskosten müsst ihr berücksichtigen. Der Preis für eine Autoversicherung hängt nämlich stark mit dem Fahrzeugmodell zusammen. Weitere Faktoren, wie z.B. Fahrer des Autos, Wohnort und Versicherungsumfang spielen ebenfalls eine Rolle.

Tipp: Wenn ihr euch für ein Auto interessiert, berechnet am besten vor dem Kauf die Höhe der Versicherungsprämie, damit ihr im Nachgang keine böse Überraschung erlebt. Bei der Wahl der Kfz-Versicherung und der Höhe der Versicherungsprämie ist der Versicherungsumfang entscheiden. Wir erklären euch kurz und verständlich, welche Kfz-Versicherungen es gibt und welche für wen geeignet ist:

Vollkasko-, Teilkasko-, Haftpflichtversicherung

Wer in Deutschland ein Auto anmeldet, muss eine Haftpflichtversicherung haben. Das hat der Gesetzgeber so festgelegt. Wenn ihr einen Schaden verursacht, kommt hierfür die Haftpflichtversicherung auf. Der Schaden am eigenen Auto wird allerdings nicht von der Versicherung übernommen. Dafür gibt es freiwillige Versicherungen, die im Schadenfall dafür sorgen, dass ihr nicht alles aus eigener Tasche zahlen müsst:

Teilkaskoversicherungen versichern zum Beispiel Schäden, die durch, Diebstahl, Zusammenstoß mit einem Wildtier oder Marderbisse entstehen. Auch Glasbruchschäden und sogenannte Elementarschäden, wie Feuer, Sturm, Hagel, Blitzschlag und Überschwemmung sind in der Teilkaskoversicherung enthalten. Also alle Schäden, die durch „höhere Gewalt“ entstanden sind und für die man nichts kann.

In welchem Umfang die Schäden übernommen werden, regelt jeder Versicherer anders. Tipp: Prüft die Versicherungsbedingungen bevor ihr euch für einen Versicherer entscheidet.

Mit der Vollkaskoversicherung habt ihr, wie der Name es schon vermuten lässt, einen Komplett-Schutz. Diese Versicherung deckt alles ab, was in der Teilkaskoversicherung enthalten ist. Zusätzlich werden bei einer Vollkaskoversicherung auch die Schäden übernommen, die an eurem eigenen Fahrzeug entstehen und für die ihr selbst verantwortlich seid. So zum Beispiel, wenn ihr beim Rückwärtseinparken ein Verkehrsschild rammt. Zusätzlich sind auch Vandalismusschäden mitversichert.

Über die Eltern versichert: nicht immer günstig

Sicher habt ihr schon einmal gehört, dass man sich auch „über die Eltern“ versichern kann. So kann zum Beispiel Eure Mutter Versicherungsnehmer sein, und Euer Auto als Zweitwagen anmelden. Das ist allerdings nicht unbedingt die günstigste Lösung! Zusätzlich gehören die von euch erfahrenen „schadenfreien Jahre“ dann dem Versicherungsnehmer, also in unserem Beispiel eurer Mutter.

Daher gilt: Unbedingt vergleichen! Oft ist es sogar günstiger wenn ihr von Beginn an eure eigene Versicherung abschließt. In unserem Tarifrechner könnt ihr Euch ganz einfach berechnen, was es Euch kostet, wenn ihr euer Auto direkt selbst versichert.

Kfz-Steuer

Genau wie die Versicherung ist auch die Höhe der Kfz-Steuer von mehreren Faktoren abhängig. Entscheidend ist zum Beispiel der Hubraum: Je mehr Hubvolumen Euer Auto hat, desto teurer wird es. Das hängt damit zusammen, dass Pkw mit großem Hubraum, mehr Sprit verbrauchen und dadurch auch mehr Abgase produzieren. Ziel des Staates ist es jedoch, den Ausstoß von CO2 und Stickoxiden zu senken. Außerdem müsst ihr angeben, ob ihr einen Benziner oder einen Diesel fahrt, denn hier unterscheiden sich die Abgaswerte gewaltig. Dieselfahrer zahlen mehr, weil Dieselmotoren mehr giftige Abgase ausstoßen. Die Kfz-Steuer wird jedes Jahr vom Zoll von Eurem Konto abgebucht.

Tipps für Fahranfänger

Straßenschilder, Ampeln, Zebrastreifen. Von links kommt ein Fußgänger, von rechts schlängelt sich ein Radfahrer vorbei und das Auto vor dir bleibt plötzlich stehen: Bremsen!!! Jetzt fängt es auch noch an zu regnen und ihr müsst links abbiegen, oder doch rechts?

Es gibt so viel, worauf man im Straßenverkehr achten muss. Völlig klar, dass am Anfang nicht alles so funktioniert, wie ihr wollt. Da hilft nur eins: Üben! Gerade am Anfang ist es wichtig, das frisch Gelernte auch in der Praxis anzuwenden. Ihr wollt ja schließlich nicht alles vergessen. Lasst den Kopf nicht hängen, wenn nicht alles gleich funktioniert und legt die Angst ab, denn die macht alles nur schlimmer.

Unsere Tipps:

  • Lasst euch während der Fahrt nicht von Leuten reinquatschen, die alles besser wissen. Dafür wart ihr ja schließlich in der Fahrschule und habt alles gelernt, was wichtig ist.
  • Das Smartphone bleibt am besten in der Tasche. Keine WhatsApp-Nachricht kann so wichtig sein, dass sie sofort gelesen werden muss.
  • In stressigen Situation gilt: Ruhe bewahren! Fahrt kontrolliert und passt die Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. Wenn mal überfordert ist, ist das nicht schlimm. Am besten ihr sucht eine Möglichkeit anzuhalten und atmet tief durch.

Sei selbstsicher aber nicht übermütig!

Wissen was man kann: das ist gut. Dabei sollte man sich aber seiner Fähigkeiten nicht zu sicher sein. Statistisch gesehen sind junge Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer. Die Unfallzahlen sprechen eine traurige Sprache: 2016 wurden 45.863 junge Menschen verletzt, 6.295 davon schwer und 280 wurden getötet. Die Ursachen: Oftmals sind Alkohol und Drogen im Spiel oder der Fahrer versucht mit riskanten Fahrmanövern seine Freunde zu beeindrucken. (Destatis)

Don’t Drink and Drive

Eigentlich sollte es klar sein: Wer Alkohol trinken möchte, muss das Auto stehen lassen. Für Fahranfänger gilt eine 0%-Promille-Grenze und das während der gesamten Probezeit, also genau zwei Jahre. Wer erwischt wird, den erwarten saftige Strafen.

Bußgeldkatalog: kein Pardon für Anfänger!

Wer mit mehr als 20 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt wird, hat schlechte Karten. Es drohen Maßnahmen wie die Verlängerung der Probezeit auf 4 Jahre oder ein Aufbauseminar. Wer drei Mal erwischt wurde verliert seine Fahrerlaubnis.

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Endlich 18: junge Frau hält Führerschein in den Händen
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