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Kratzer, Beulen, Fahrerflucht - Vorsicht bei Parkschäden

Schon wieder beim Einparken angestoßen? Wir bieten Parkschadenschutz im Premiumtarif!

Vielen ist es schon passiert: Beim Ausparken haben Sie versehentlich ein anderes Auto berührt und eine kleine Beule in dessen Stoßstange gefahren. Worauf Sie unbedingt achten müssen, um sich nicht ungewollt strafbar zu machen, erklären die Versicherungsexperten von AdmiralDirekt.de in diesem Artikel.

Unfallflucht kann laut § 142 StGB mit einer Geldstrafe oder bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Das Problem ist: Einige Autofahrer begehen sogar Fahrerflucht, ohne es zu wissen!

So verhalten Sie sich richtig:

1. Ein Zettel an der Windschutzscheibe mit Ihren Kontaktdaten ist nicht zulässig.

2. Bevor Sie die Polizei verständigen, sind Sie verpflichtet, zunächst eine angemessene Zeit auf die Rückkehr des Geschädigten zu warten.

Faustregel: 20-60 Minuten gelten als angemessen. Dies wird in Abhängigkeit von Tageszeit und den Witterungsverhältnissen gesehen.

3. Erscheint der Halter des Geschädigten Pkw nicht mehr, melden Sie der Polizei das Unfallgeschehen und das Kennzeichen des beschädigten Wagens. Im Anschluss müssen Sie bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle Ihren Ausweis vorzeigen.

In jedem Fall müssen Sie Ihre Versicherung über den Vorfall informieren (lesen Sie dazu die AKB Ihrer Versicherung), denn der Geschädigte kann sich trotz voriger Einigung immer noch dazu entscheiden, den Schaden über die Versicherung regulieren zu lassen.

Was Sie tun können, damit Sie nicht zurückgestuft werden und eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse erhalten, können Sie in unserem Artikel Bagatellschaden: Was tun? nachlesen.

Kein Schaden in Sicht: Darf ich wegfahren?

Auch wenn Sie keinen Schaden feststellen können, fahren Sie nicht einfach weg!

Auch hier gilt der § 142 StGB. Demnach muss dem anderen Unfallbeteiligten die Möglichkeit gegeben werden, vom Geschehen zu erfahren und die Personalien des Verursachers zu erhalten. Haben Sie doch etwas übersehen oder falsch eingeschätzt, bliebe der Geschädigte sonst auf den Kosten sitzen. Anders herum: Hat Sie ein aufmerksamer Zeuge beobachtet und meldet Ihr Kennzeichen bei der Polizei, liegt nachweisliche Fahrerflucht vor.

Tipp: Warten Sie auf den Unfallgegner und begutachten Sie gemeinsam den Pkw des Anderen. Stellt sich heraus, dass wirklich nichts passiert ist, können Sie beruhigt nach Hause fahren. Gibt es Zweifel, können Sie immer noch die Polizei einschalten.

Mit unserem Premium-Tarif sind Sie für Parkschäden gerüstet. Erfahren Sie mehr über den Parkschadenschutz von AdmiralDirekt.de.

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