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Mit der richtigen Bereifung sicher in den Frühlingsanfang

Auch wenn es morgens bisweilen noch empfindlich kalt ist – am Sonntag, den 20. März steht der Frühlingsanfang im Kalender. Haben Sie auch schon Post von Ihrem Autohaus bekommen? Die Wechselsaison für Reifen hat begonnen. Wir geben Tipps zur Umstellung auf die Sommerreifen.

Von Ostern bis Oktober: die Saison für Sommerreifen beginnt

Die Faustformel O bis O hat auch 2016 wieder ihre Gültigkeit. Die Reifensaison geht in aller Regel von Ostern bis Oktober – und umgekehrt. Auch wenn es bis Ostern noch einige Tage dauert – es ist Zeit, sich um den Reifenwechsel zu kümmern. Das zeigt nicht nur der Kalender, sondern auch ein Blick in den Briefkasten: viele Autohäuser und Reifenpartner schreiben schon jetzt ihre Kunden an und fordern zur Terminvereinbarung auf.

Richtig bereift: warum Sie auf Sommerreifen wechseln sollten

Sommerreifen haben das richtige Profil für kurze Bremswege auf trockenen Straßen. Gleichzeitig ist die Reifenmischung darauf abgestimmt, auf feuchter Fahrbahn das Wasser optimal abzutransportieren. Da die Reifen außerdem auf sommerliche Temperaturen abgestimmt sind, ergibt sich so insgesamt ein signifikanter Sicherheitsgewinn gegenüber Winterreifen – so die Reifenexperten der DEKRA.

Reifenwechsel beim Fachhändler

Der Fachhändler wechselt Ihre Räder sachgemäß – er prüft die Reifen auf Beschädigungen und stellt sicher, dass sie die nötige Profiltiefe haben. Falls nötig wird er die Räder Ihres Fahrzeugs auswuchten. Das sorgt nicht nur für mehr Fahrkomfort sondern schont auch den Geldbeutel – Räder mit einer Unwucht verschleißen schneller.

Unser Tipp: wenn Sie die Reifen beim Händler wechseln lassen möchten, vereinbaren Sie am besten frühzeitig einen Termin. So kommen Sie dem Ansturm zuvor, der sich regelmäßig dann einstellt, wenn das Wetter noch einmal einen kräftigen Temperaturschub bekommt.

Reifenwechsel selbst gemacht: einige Tipps zum Vorgehen

  • Zunächst sollten Sie Ihre Sommerreifen auf Beschädigungen überprüfen. Bereits kleinste Beschädigungen können fatale Folgen haben. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Viele Experten wie beispielsweise die DEKRA empfehlen jedoch, nur Reifen einzusetzen, die mindestens 3 mm Profil aufweisen.
  • Parken Sie Ihr Auto auf einer ebenen, asphaltieren Fläche. Ziehen Sie die Handbremse an und legen Sie den 1. Gang ein. Bei einem Automatikfahrzeug stellen Sie den Wählhebel in die Parkposition (P).
  • Vergewissern Sie sich im Bordbuch Ihres Autos, ob es ggf. Besonderheiten gibt. Insbesondere der Haltepunkt für den Wagenheber ist dort skizziert.
  • Legen Sie sich den Wagenheber, die Sommerreifen und einen Drehmomentschlüssel mit dem passenden Aufsatz bereit.
  • Lösen Sie mit dem Drehmomentschlüssel die Radmuttern zunächst nur etwa eine halbe Umdrehung.
  • Setzen Sie den Wagenheber an der dafür vorgesehenen Stelle an und heben Sie Ihr Auto an, bis sich das Rad problemlos drehen lässt.
  • Schrauben Sie nun die Radmuttern ganz ab und nehmen Sie das Rad ab. Am besten markieren Sie bereits jetzt die Position des Rads, beispielsweise mit Kreide. Das macht den erneuten Wechsel im Herbst einfacher.
  • Nehmen Sie das neue Rad mit den Sommerreifen und schrauben Sie die Radmuttern leicht fest.
  • Lassen Sie Ihr Auto ab und entfernen Sie den Wagenheber. Erst wenn das Fahrzeug sicher steht, schrauben Sie alle Radmuttern über Kreuz ganz fest. Radmuttern, die ohne Drehmomentschlüssel angezogen werden, können das Gewinde an der Radaufhängung zerstören und zu hohen Folgekosten führen. Im Normalfall liegt das richtige Drehmoment für das Anziehen der Radmuttern bei etwa 110 Nm bis 120 Nm. Im Handbuch sollten Sie jedoch den exakt richtigen Wert für Ihr Fahrzeug finden und entsprechend einstellen.
  • Lagern Sie Ihre Winterräder liegend oder auf einem Reifenbaum und schützen Sie die Reifen vor Nässe. Bewahren Sie die Radschrauben und etwaige Felgenschlösser auf.
  • Prüfen Sie bitte umgehend den Luftdruck Ihrer wieder in Betrieb genommenen Sommerreifen. Schon bei einem vergleichsweise geringen Minderdruck können die Reifen stark überhitzen – mit entsprechend fatalen Folgen. Informationen zum richtigen Luftdruck finden Sie im Bordbuch Ihres Autos und bei einigen Modellen in der Tankklappe oder an der Fahrertür.
  • Zu guter Letzt sollten Sie nach ca. 50 gefahrenen Kilometern Ihre Radmuttern erneut nachziehen.

Wir wünschen Ihnen allzeit eine gute und sichere Fahrt: kommen Sie gut in den Frühling hinein!

Zeit für einen Reifenwechsel
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