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AdmiralDirekt.de erklärt die neue Straßenverkehrsordnung

Am 01. April ist die Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft getreten, mit der auch ein neuer Bußgeldkatalog einhergeht. AdmiralDirekt.de informiert Sie zu den wichtigsten Änderungen.

Neues aus dem Schilderwald

Der deutsche Schilderwald soll sich lichten. Einige Schilder werden wegfallen, andere durch neue und eindeutigere ersetzt. So wird z.B. das Warnzeichen für einen Bahnübergang zukünftig statt des Zauns einen nahenden Zug abbilden. Das oft darunter angebrachte Schild mit den drei roten Balken als Hinweis zur Entfernung (250 Meter) wird verschwinden. Wahrscheinlich wird es erst einmal mehr Schilder geben wird, da die alten Schilder bis Oktober 2022 gültig bleiben.

Auch neu ist das Hinweisschild für Inlineskater. Da laut StVO „Sport und Spiel“ auf Straßen ebenso wie auf Radwegen verboten sind, zeigt dieses neue Schild eindeutig an, wenn für Inlineskater und Rollschuhfahrer eine Ausnahme gilt. Ohne dieses Schild müssen Inlineskater auf Bürgersteigen fahren.

Parksünder aufgepasst!

Für Parksünder wird es teurer. Da diese Bußgelder seit 1990 nicht mehr erhöht wurden, konnte es sich mancherorts lohnen, ein Knöllchen statt der Parkgebühren zu zahlen. Das soll nun gerechter werden. Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Parken ohne Parkschein: Wenn Sie ohne Parkschein- oder scheibe parken, kostet das zukünftig mindestens 10 Euro statt bisher 5. Überziehen Sie Ihre Parkdauer länger als 30 Minuten, kommen je Stunde 5 Euro dazu. Also 15 Euro für bis zu einer Stunde, 20 Euro für bis zu zwei Stunden, 25 Euro für bis zu drei Stunden und 30 Euro für noch längeres Überziehen.
  • Parken im Parkverbot: Wenn Sie Ihr Auto in einer Fußgängerzone oder anderen Parkverbotszonen parken, kostet das 25 Euro statt bisher 15.
  • Parken auf Radwegen: Hier werden nun 20 Euro fällig, ab einer Stunde sogar 30 Euro.

Bußgelder

Ebenfalls teurer wird leichtsinniges oder rücksichtsloses Verhalten. Eigentlich sollte ein umsichtiges Verkehrsverhalten eine Selbstverständlichkeit sein, jedoch sieht die Realität noch immer anders aus. Das soll sich hierdurch ändern:

  • Fahren ohne Licht: Wenn Sie bei Dunkelheit ohne Licht oder mit stark verdreckten Scheinwerfern unterwegs sind, wird dies zukünftig mit 20 Euro geahndet. Tipp Ihrer Kfz-Versicherung: bei der Fensterreinigung an der Tankstelle einfach noch rasch über Scheinwerfer und Nummernschild wischen.
  • Unvorsichtiges Aussteigen aus dem Auto: Wenn Sie dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährden, kostet das Vergehen 20 statt bisher 10 Euro.
  • Falsch herum in eine Einbahnstraße fahren: Wenn Sie in verkehrter Richtung in eine Einbahnstraße oder einen Kreisverkehr fahren, kostet dies mindestens 25 Euro. Noch teurer wird es, wenn Sie dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährden oder gar einen Schaden verursachen: hierfür hat sich die Strafe auf bis zu 35 Euro erhöht.

Unser Fazit: Wir hoffen, dass die Verkehrssicherheit mit diesen Neuregelungen weiter zunimmt. Generell sollte aber Ihre eigene Unversehrtheit und die Ihrer Mitmenschen Motivation genug sein, sich rücksichtsvoll im Straßenverkehr zu bewegen.

AdmiralDirekt.de wünscht Ihnen allzeit eine gute und sichere Fahrt!

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