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Was sich 2014 für Autofahrer ändert

Auf ein Neues! Auch dieses Jahr stehen Verkehrsteilnehmern einige Änderungen bevor. Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen:

Punktesystem: Ab dem 1. Mai 2014 beginnt die große Punktereform. Statt bis zu sieben Punkten, werden Verkehrsvergehen mit bis zu drei Punkten geahndet. Gleichzeitig sinkt aber die Punktegrenze für den Führerscheinentzug von bisher 18 auf nun maximal acht Punkte. Neu ist auch, dass jeder Punkt für sich verjährt, neue Punkte also keinen Einfluss auf die Verjährungsfrist bereits bestehender Punkte haben. Einmal in fünf Jahren haben Verkehrssünder mit maximal fünf Punkten zudem die Möglichkeit, diese mit Fahreignungsseminaren abzubauen.

Bußgelder: Parallel zur Punktereform wird es auch erhöhte Bußgelder geben. Wer mit Handy am Steuer erwischt wird, zahlt zukünftig 60 statt bisher 40 Euro. Hierzu Thomas Vogel, Geschäftsführer von AdmiralDirekt.de: „Schon im Interesse der eigenen Sicherheit sollten Autofahrer unbedingt aufs Telefonieren ohne Freisprechanlage verzichten. Die Gefahren, die von dieser Ablenkung ausgehen, werden immer noch unterschätzt.“ Ebenfalls 60 Euro werden künftig fällig, wenn Autofahrer bei Schnee oder Eis mit Sommerreifen unterwegs sind oder Kinder nicht sicher im Auto untergebracht sind. Wer ohne die passende Plakette in einer Umweltzone fährt, kann künftig mit 80 statt bisher 40 Euro zur Kasse gebeten werden. Dafür gibt es aber keinen Punkt mehr im Flensburger Register.

Kfz-Steuer: Viele Autofahrer, die ihr Auto nach dem 1.7.09 zugelassen haben, müssen unter Umständen mehr zahlen. Der hubraumbezogene Steuersatz bleibt gleich, der steuerfreie Anteil der CO2-basierten Steuer sinkt jedoch. Das bedeutet, dass Autos mit einem höheren CO2-Ausstoß teurer werden. Für Dieselfahrzeuge entfällt ab dem 1. Januar 2014 die Steuerbefreiung von maximal 150 Euro.

Warnwestenpflicht: Ab dem 1. Juli 2014 müssen alle Autofahrer eine Warnweste an Bord haben. Die Weste muss im Innenraum des Autos verstaut werden und der EN 471-Norm entsprechen. Denn nur dann ist auch das geforderte Maß an Reflektionsfähigkeit des Materials gewährleistet. Die Höhe des Bußgelds, das bei einer Verkehrskontrolle fällig wird, wenn Sie keine Warnweste im Auto haben, ist noch nicht bekannt. Fehlt die Weste bei einer Hauptuntersuchung, gilt dies als Mangel.

Führerscheinprüfung: Ab dem 1. April 2014 wird es bei den theoretischen Führerscheinprüfungen überarbeitete Fragen geben. Außerdem werden in der Prüfung zwei Fragen durch dynamische Filmsequenzen ersetzt.

Umweltzonen: In Nordrhein-Westfalen werden die bereits vorhandenen Umweltzonen ausgeweitet. In den Städten Bonn, Düsseldorf, Hagen, Köln, Langenfeld, Mönchengladbach, Neuss, Remscheid und Wuppertal müssen Kfz ohne oder mit roter bzw. gelber Plakette draußen bleiben. Die gesamte Umweltzone Ruhrgebiet darf nur noch mit grüner Plakette befahren werden. Dazu gehören Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herne, Herten, Mülheim, Oberhausen und Recklinghausen.

AdmiralDirekt.de wünscht Ihnen auch 2014 weiterhin eine gute und sichere Fahrt!

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