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Neues rund ums Auto 2015

1. Kennzeichen mitnehmen

Die „Pflicht zur Umkennzeichnung von Fahrzeugen bei Umzug“ entfällt. Autofahrer dürfen nun ihre Kennzeichen bei Umzug oder Halterwechsel innerhalb Deutschlands behalten. Das wird alle Autofahrer freuen, die aus sentimentalen Gründen an ihrem Kennzeichen hängen oder die es sich einfach so gut merken können. Die Ummeldung vor Ort muss aber trotzdem erfolgen. Und: Wenn Sie Ihr Auto abmelden und am neuen Wohnort ein neues Auto zulassen, bekommen Sie in jedem Fall das Kennzeichen des neuen Wohnorts. Auf die Kfz-Versicherung hat die Neuregelung keine Auswirkung, da die Tarife sich an der Meldeadresse bzw. dem bei der Kfz-Versicherung angegebenen Wohnort orientieren.

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2. Automatischer Notruf E-Call

Das sogenannte E-Call System wird ab dem 1. Oktober 2015 für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Pflicht. Der E-Call wird aktiviert, wenn fahrzeugseitige Sensoren einen schweren Zusammenstoß registrieren. Er übermittelt per SIM-Karte dann automatisch Daten wie Zeitpunkt des Unfalls, den genauen Standort des verunfallten Fahrzeugs oder die Fahrtrichtung an die nächste Rettungsleitstelle. Der Notruf kann auch manuell per Knopfdruck ausgelöst werden, beispielsweise durch Zeugen eines schweren Unfalls. Tatsächlich funktionieren sollen die E-Calls laut EU-Verordnung spätestens im Frühjahr 2018. Denn bis dahin müssen die EU-Staaten die nötige Infrastruktur für das automatische Notrufsystem bereitstellen, d.h. auch alle Rettungsleitstellen müssen dialogfähig sein.

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3. Strengere Vorschriften bei Kurzzeitkennzeichen

Bisher konnten Autos ohne gültige Hauptuntersuchung (HU) bis zu 5 Tage mit Kurzzeitkennzeichen am Straßenverkehr teilnehmen. Die Regeln für die Vergabe von Kurzzeitkennzeichen wurden nun verschärft: Ab dem ersten April 2015 gibt es keine Kurzzeitkennzeichen mehr für Autos ohne gültige Hauptuntersuchung. Mit dem Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung will der Gesetzgeber für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen. Ist der Termin für die nächste Hauptuntersuchung (HU) oder Sicherheitsprüfung (SP) bereits verstrichen, sind nur Fahrten zur Zulassungsbehörde, Untersuchungsstelle oder in die Werkstatt erlaubt.

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4. Fahrzeugabmeldung online – Sonntags auf der Couch: Würden Sie den Service nutzen?

Um für die Abmeldung Ihres Pkw nicht mehr persönlich zur Zulassungsstelle zu müssen, benötigen Sie einen neuen Personalausweis zur Online-Identifizierung, die neue Generation Fahrzeugscheine (also mit einer Zulassung nach dem 01.01.2015) sowie die entsprechenden neuen Kennzeichen. Dies wird Anfang des Jahres noch wenige Autofahrer betreffen, läutet aber tatsächlich eine Wende im Pkw-Abmeldeverfahren ein. Und so einfach geht`s zukünftig:

Die Plaketten der Kennzeichen und ein Aufkleber im Fahrzeugschein sind mit einer Rubbelfunktion ausgestattet. Mit einem Schlüssel oder eine Münze rubbeln Sie die Felder frei, wodurch eine Nummer sichtbar wird, die online eingegeben werden muss. Die Gebühren für die Abmeldung werden per Giropay oder im Bankeinzugsverfahren ebenfalls online gezahlt. Wenn die Zahlen auf der Plakette freigerubbelt sind, darf das Auto nicht mehr im Straßenverkehr bewegt werden.

Sie können Ihr Auto beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unter www.fahrzeugzulassung-deutschland.de oder Portale der Zulassungsbehörden der Länder abmelden.

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5. Neue Verbandskästen

Neue Verbandskästen müssen der geänderten DIN 13164 entsprechen, denn der vorgeschriebene Inhalt hat sich geändert. So gehören nun u.a. zwei Feuchttücher zur Hautreinigung sowie ein 14-teiliges Pflasterset dazu. Wenn das Ablaufdatum Ihres bisherigen Verbandskastens noch nicht abgelaufen ist, müssen Sie diesen aber nicht austauschen. Das Ablaufdatum des Verbandskastens müssen Autofahrer regelmäßig prüfen.

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6. Genauere TÜV-Prüfung

Bei der Hauptuntersuchung (HU) für Kraftfahrzeuge sollen ab Sommer 2015 Prüfadapter genutzt werden, mit denen die Funktionstüchtigkeit der werksseitig eingebauten sicherheitsrelevanten Systeme getestet wird. Der Adapter wird an die Fahrzeugschnittstelle angeschlossen und soll Defekte und auch Manipulationen anzeigen. Bei der Bremsenprüfung wird ab 2015 die am Rad erreichte Bremskraft mit dem Druck im hydraulischen System abgeglichen. Die mit dem HU-Adapter ausgelesenen Werte des Bremsdrucksensors im ESP müssen den vorgegebenen Werten des Fahrzeugherstellers entsprechen.

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7. Förderung von Rußpartikelfiltern

Autofahrer, die ihre alten Dieselfahrzeuge mit Rußpartikelfiltern nachrüsten, erhalten ab 2015 wieder Zuschuss vom Staat. Der Bund stellt für die Nachrüstung 30 Millionen Euro zur Verfügung und will so für bessere Luft sorgen.

Während neue Dieselmotoren nicht mehr stinken und qualmen, geben ältere Dieselfahrzeuge noch Rußpartikel ab. Diese Rußpartikel sorgen vor allem in Städten und Ballungsräumen für Luftverschmutzung und stehen im Verdacht, für Krankheiten wie Herz-Kreislaufbeschwerden verantwortlich zu sein. Die Nachrüstung mit Rußpartikelfiltern wurde ab 2012 vom Bund gefördert, diese Förderung wurde allerdings 2014 eingestellt. Da die Luftverschmutzung daraufhin wieder anstieg, wurde die Nachrüstungsförderung nun wieder aufgenommen.

Die Kosten der Nachrüstung liegen nach Angaben des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe je nach Fahrzeug ungefähr zwischen 650 und 1.500 Euro inklusive Einbau. Ein Partikelfilter kann in allen Werkstätten nachträglich eingebaut werden, die berechtigt sind, Abgasuntersuchungen (AU) durchzuführen. Der staatliche Zuschuss lag zuletzt bei 260 Euro und bessere Schadstoffklassen sorgen für niedrigere Steuersätze.

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8. Ausweitung der Lkw-Maut

Die Lkw-Maut wird ausgeweitet und vereinheitlicht. Landstraßen und Autobahnen kosten für Lkw zukünftig gleich viel Maut, wobei die nach Schadstoffausstoß gestaffelten Gebührensätze großteils gesenkt werden. Ab Juli 2015 wird die Maut für weitere 1.100 Kilometer Bundesstraße fällig und ab Oktober 2015 müssen auch Lkw ab 7,5 Tonnen die Gebühr bezahlen.

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9. Kfz-Steuerbefreiung bei E-Autos verkürzt sich

Bei Anschaffung und Zulassung eines neuen Elektroautos bis zum 31. Dezember 2015 bleibt die zehnjährige Steuerfreiheit noch bestehen. Das soll sich dann ab 1. Januar 2016 insoweit ändern, dass nur noch eine Steuerbefreiung für fünf Jahre gewährt wird.

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10. strengere Abgasnorm bei Neuzulassungen

Benzin- und Dieselmotoren aller Neuwagen müssen ab dem 1. September 2015 die strengere Abgasnorm Euro 6 erfüllen. Selbstzünder, also Dieselfahrzeuge, dürfen pro Kilometer nur noch 80 statt bisher 180 Milligramm Stickoxide ausstoßen. Bei Benzinern sinkt der zulässige Stickoxid-Wert auf 60 Milligramm pro Kilometer. Stickoxide reizen die Schleimhäute der Atemwege und schwächen das Immunsystem.

Wir hoffen, unsere Serie hat Sie gut informiert. Die Kfz-Versicherungsexperten von AdmiralDirekt.de stehen Ihnen für alle Fragen rund um die Kfz-Versicherung stets gerne zur Verfügung!

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