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Das ändert sich 2019 für Autofahrer

Neuzulassung auch online möglich

Bereits seit dem 1.1.2015 können Autofahrer ihr Auto online abmelden oder erneut zulassen. Voraussetzung bisher ist, dass das Auto bereits auf den Halter zugelassen war. Wer einen elektronischen Personalausweis besitzt, soll ab Mitte des Jahres auch sein neues Auto online zulassen können. Damit soll Autofahrern künftig der Weg zur Kfz-Zulassungsstelle erspart werden. Besonders in Großstädten kommt es dort oft zu langen Wartezeiten. „Wir wollen weg vom Papierkram und lästigen Behördengängen hin zu einer modernen, digitalen Verwaltung“, teilte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) der Funke-Mediengruppe mit.

Fahrverbote in Großstädten

In Stuttgart dürfen seit dem 1.1.2019 Dieselautos mit der Abgasnorm Euro4 (und alle Normen darunter) nicht mehr die Umweltzone der Stadt befahren. Viele weitere Städte planen 2019 ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge.

  • Ab April folgen Fahrverbote in den Städten Köln und Bonn. In Bonn sind zunächst nur zwei stark befahrene Straßen betroffen, während das Verbot in Köln in der gesamten Umweltzone gilt. Ab September soll das Fahrverbot auf Euro-5-Diesel ausgeweitet werden.
  • In Berlin gelten ab Juni 2019 für Dieselfahrzeuge einschließlich Euro 5 Fahrverbote auf elf Straßenabschnitten.
  • Essen richtet ab Juli eine Fahrverbotszone ein, in der Dieselautos ab Euro 4 und darunter nicht mehr fahren dürfen. Ab September dürfen nur noch Dieselfahrzeuge mit der Norm Euro 6 in Essen fahren.
  • In Gelsenkirchen ist ab Juli 2019 mit der Sperrung eines Straßenabschnitts für Dieselautos unterhalb Euro 6 zu rechnen.
  • In Darmstadt gilt ab Juni ein Diesel-Fahrverbot auf zwei Straßen. Dies wurde im Dezember vom Verwaltungsgericht verkündet.

Strafen sind zurzeit lediglich für Stuttgart bekannt. Im Falle eines Verstoßes müssen Autofahrer mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro rechnen.

Warnsignal für Elektroautos wird Pflicht

Elektroautos fahren bei geringen Geschwindigkeiten besonders leise. Dadurch entsteht eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Insbesondere blinde und sehbehinderte Menschen benötigen im Straßenverkehr Geräusche zur Orientierung. Ab 1. Juli 2019 müssen deshalb zunächst neue Elektroauto-Modelle mit einem Warnsystem ausgerüstet (Acoustic Vehicle Alerting System, kurz AVAS) sein. Bis spätestens 1. Juli 2021 müssen die Hersteller in allen neuen Hybridelektro- und reinen Elektrofahrzeugen ein AVAS einbauen. Laut der EU-Verordung 540/2014 sollen „Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer auf die Anwesenheit des Fahrzeugs aufmerksam“ gemacht werden. In der neuen Verordnung ist mitunter festgehalten, dass das Warnsystem mindestens im Geschwindigkeitsbereich zwischen dem Anfahren und einer Geschwindigkeit von 20 km/h und bei Rückwärtsfahren automatisch ein Schallzeichen erzeugen muss.

Neue Typklassen

Für ca. 11 Millionen Autofahrer ändert sich 2019 die Typklasse ihrer Kfz-Versicherung. Weitere Infos finden Sie in unserem Artikel Typ- und Regionalklassen: Was sich 2019 in der Kfz-Versicherung ändert.

Autos auf der Stadtautobahn
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