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Sicher im Straßenverkehr: Gesundheit

Es gibt viele Herausforderungen für Autofahrer. Ständig müssen wir uns konzentrieren, weil die Kinder auf der Rückbank nerven, weil die Straßen spiegelglatt sind oder weil uns der Vordermann auf der Autobahn schneidet. Doch viele Gefahren gehen von uns selbst aus. Manche sind uns nur nicht richtig bewusst. AdmiralDirekt.de gibt Tipps zum Thema: Seeschwäche, Müdigkeit und Medikamente und Fahren in der Schwangerschaft.

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Schwanger Auto fahren

Forscher haben herausgefunden, dass sich im zweiten Drittel der Schwangerschaft das Unfallrisiko für Schwangere erhöht. Das liegt einerseits daran, dass Müdigkeit und Konzentrationsprobleme vermehrt auftreten. Andererseits kommt es häufig zu einer Selbstüberschätzung, da für viele werdende Mütter die körperlichen Veränderungen noch nicht ausgeprägt wahrnehmbar sind. Werdende Mütter sollten demnach besonders vorsichtig fahren.

Tipps für werdende Mütter

Vermeiden Sie am besten Stress und verzichten Sie auf lange Touren. Gerade im letzten Trimester werden die körperlichen Beschwerden für viele Frauen unangenehm. Die Gewichtszunahme belastet die Beine ungewöhnlich stark, oftmals sind Wassereinlagerungen die Folge. Im Stau empfiehlt es sich nach ADAC die Wadenpumpe zu aktivieren, also die Zehen mehrfach hoch zu ziehen und zu senken oder die Füße abwechselnd zu kreisen. Für eine gute Sitzposition sorgen spezielle Kissen. Sie helfen, dass der Sicherheitsgurt immer unterhalb des Bauches bleibt.

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Gute Brille, gute Sicht

Über 40 Millionen Menschen in Deutschland tragen laut Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen eine Brille. Das bedeutet fast jeder zweite Deutsche braucht eine Sehhilfe. Doch Brille ist nicht gleich Brille. Insbesondere für Autofahrer gibt es bereits bei der Brillenwahl Einiges zu beachten, was Ihnen einen klaren Blick verschafft:

• Entspiegelte Gläser beseitigen störende Reflexionen, die je nach Lichteinfall entstehen.

• Polarisierte Gläser können durch einen Filter, der Spiegelungen auf nassen Straßen, von Fensterscheiben oder glänzenden Metallflächen vermindern.

• Es klingt banal aber Brillengläser sorgen nur für klare Sicht, wenn Sie auch sauber sind. Legen Sie sich am besten immer ein Brillenputztuch ins Handschuhfach.

• Für die sonnigen Tage empfiehlt sich eine Sonnenbrille mit stärke zu nutzen. Wem das zu teuer wird, der kann seinen Optiker nach einem Sonnenbrillenaufsatz fragen. Gute Aufsätze haben natürlich auch polarisierte Gläser.

Tipp: Lassen Sie ihre Augen alle zwei Jahre bei Ihrem Optiker oder Augenarzt überprüfen, nämlich immer dann, wenn Ihr Auto wieder zum TÜV muss. Dadurch wissen Sie auch immer, wie lange der letzte Kontrollbesuch her ist.

Jeder Vierte schon eingeschlafen

Stundenlanges, monotones Fahren über die schnurgerade Autobahn gehört für einige Berufsgruppen zum Alltag. Wer wird da nicht müde?

Erst kürzlich ereignete sich nahe Montabaur ein Unfall, verursacht durch Sekundenschlaf. Eine Mutter waram Steuer eingenickt, verlor die Kontrolle über den Wagen und prallte auf einen Sattelzug. Glücklicherweise mussten ihr Mann und die beiden Kinder nur ambulant im Krankenhaus versorgt werden.

Jeder Vielfahrer kennt daher die Symptome, die oftmals mit andauerndem Gähnen beginnen. Die Augen fangen zu brennen an, ein unangenehmes Kältegefühl oder Frösteln beginnt. Wenn Sie dann auch noch ein plötzliches Zucken widerfährt, sollten Sie dringend eine Pause einlegen, denn ansonsten drohen Ihre Augen zuzufallen – und das für bis zu 15 Sekunden! Richtig gehört!

Laut einer Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrates ist jeder vierte Autofahrer schon einmal am Steuer in den Sekundenschlaf gefallen.

Das Problem jedoch:

45 Prozent der Befragten sind überzeugt, ihre Müdigkeit ausgleichen zu können.

43 Prozent der Autofahrer glauben daran, dass sie absehen können, wann sie einschlafen

17 Prozent der Befragten fahren trotz Müdigkeit weiter.

Mit der Maßnahme „Vorsicht Sekundenschlaf! Die Aktion gegen Müdigkeit am Steuer“ macht nun das Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit seinen Aktionspartnern auf die Gefahren aufmerksam. Hier einige Tipps, die wir Ihnen ans Herz legen möchten:

Ausschlafen: Gesunder, ausreichender Schlaf sorgt für ein besseres Reaktionsvermögen, dass für eine sichere Fahrt zwingend notwendig ist.

Planen: Auf längeren Fahrten könne Zeitpuffer wahre Wunder bewirken. Eine Zwischenübernachtung sorgt für Energie.

Pausen: Ihr Körper teilt Ihnen mit, wann Sie am besten eine Pause einlegen sollten. Es empfiehlt sich alle zwei Stunden anzuhalten und für Entspannung zu sorgen. Ein Kurzschlaf von maximal 30 Minuten reicht bereits aus, um erholt weiterfahren zu können. Bewegung sorgt dafür, dass Sie genügend Sauerstoff aufnehmen und Ihren Kreislauf ankurbeln. Ein paar Minuten genügen schon und Sie haben für eine kurze Zeit wieder mehr Aufmerksamkeit.

Medikamente am Steuer

Viele Menschen sind auf Medikamente angewiesen. Manche dauerhaft, manche nur, wenn sie verschnupft sind. Doch was viele nicht wissen: Arzneimittel können zu einer vorübergehenden oder anhalten Fahruntauglich führen. Dazu zählen sogar 15 bis 20 Prozent der in Deutschland zugelassenen Präparate.

Hinzu kommt: Sie müssen nicht einmal Medikamente genommen haben, um sich einem Risiko auszusetzen, denn ein grippaler Infekt kann eine ähnliche Wirkung haben wie Alkohol (DVW).

AdmiralDirekt.de rät:

Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker über die Nebenwirkungen ihrer Medikamente. Wer sich richtig krank fühlt, gehört ins Bett und nicht ans Lenkrad. Wir wünschen gute Besserung!

Immer gefürchtet: der Sekundenschlaf. AdmiralDirekt.de gibt Tipps zum Thema: Seeschwäche, Müdigkeit und Medikamente.
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