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Mehr als drei Tage pro Jahr im Stau: Stuttgart ist die staureichste Stadt Deutschlands

Der Verkehrsdatenanbieter Inrix veröffentlicht jährlich seine sogenannte Traffic Scorecard. Die Scorecard bündelt Verkehrsgeschwindigkeitsdaten, die Inrix laut eigenen Angaben auf rund einer Million Kilometer städtischer Straßen und Schnellstraßen in 13 europäischen Ländern und 96 Städten gesammelt hat. Stuttgart hat in diesem Jahr Köln als staureichste Stadt abgelöst. Aber auch andere Metropol-Regionen kämpfen angesichts guter Wirtschaftsdaten und niedriger Spritpreise mit einem hohen Verkehrsaufkommen.

Stuttgart zurück an der Spitze – Köln auf Platz 2

Mit einem kräftigen Zuwachs von 8,5 Stunden auf jetzt 73 stauverschwendete Stunden hat Stuttgart sich an die Spitze der staureichsten Städte Deutschlands katapultiert. Europaweit hat es die schwäbische Landeshauptstadt damit sogar auf den zweiten Platz geschafft. Länger steht man nur noch in London. Auch der weltweite Vergleich belegt die hohe Staubelastung der Schwaben: 73 Stunden steht man beispielsweise auch auf New Yorks Straßen im Stau.

Die Gründe sind vielfältig. Laut Inrix sind unter anderem der solide Arbeitsmarkt und das steigende Wirtschaftswachstum in Stuttgart für die angestiegenen Standzeiten im Verkehr verantwortlich.

Und als Kölner Unternehmen können wir den Stuttgartern auch gleich ein paar tröstende Worte spenden. Im letzten Jahr standen noch wir hier in der Domstadt am Längsten im Stau. Außerdem quälen sich die Kölner über die zweitschlimmste Staustrecke in Deutschland: die Bauarbeiten auf der Leverkusener Brücke halten den rheinischen Autofahrer im Durchschnitt mit 50 Stunden Standzeit pro Jahr auf.

Deutschland in Europa unter den Top 3

Insgesamt steckt der deutsche Autofahrer durchschnittlich 38 Stunden pro Jahr im Stau fest. Das bedeutet im europäischen Vergleich den dritthöchsten Wert. Auf dem zweiten Platz landeten die Niederlande, unsere Nachbarn in Belgien führen die Statistik mit stolzen 44 Stunden an.

Deutschlandweit Rückgang der Stauzeiten – Anstieg in vielen Metropolen

Im Durchschnitt sank im letzten Jahr die Staubelastung der deutschen Autofahrer um eine Stunde. Gleichzeitig stieg die Verkehrsbelastung in 11 von 22 untersuchten Metropolregionen an. Während beispielsweise die Staubelastung im Ruhrgebiet und in Hamburg sank, stieg die Belastung in Städten wie München (+10 Prozent) oder Berlin (+ 9 Prozent) deutlich an.

Hier geht es zur Scorecard von Inrix.

Durchschnittlich 38 Stunden verbringt der deutsche Autofahrer im Stau.
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