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Vorsicht beim Gebrauchtwagenkauf – So erkennen Sie einen manipulierten Tachostand

Der Polizei und Autoexperten zufolge ist derzeit beim Verkauf jedes dritten Gebrauchtwagens der Tachostand zurückgedreht. Moderne Technik macht es möglich. Wo vor einigen Jahren noch technisches Geschick und ein Schraubenzieher benötigt wurden, bedarf es heute lediglich eines kleinen Computers. Anders als bei der mechanischen Manipulation eines Tachos ist die elektronische Manipulation äußerlich nicht zu erkennen. Aufgrund der Tachomanipulation lässt sich der Verkaufspreis für den vermeintlich guten Gebrauchten schnell um einige tausend EURO erhöhen.

Sollten Sie derzeit darüber nachdenken sich einen neuen Gebrauchtwagen zuzulegen, dann nehmen Sie sich die Zeit und beachten Sie nachfolgende Tipps der Experten Ihrer Autoversicherung AdmiralDirekt.de:

• Tachomanipulationen treten i.d.R. bei modernen und noch vergleichsweise kostspieligen Autos auf, bei denen sich das Zurückdrehen des Tachostands von beispielsweise 250.000 auf 150.000 km am meisten lohnt.

• Fahrzeuge von Premiumherstellern wir BMW, Audi oder Mercedes sind deutlich häufiger betroffen, als klassische Kleinwagen.

• Seien Sie besonders kritisch wenn es sich um ein Leasingfahrzeug mit niedriger Kilometerlaufleistung handelt.

• Vergewissern Sie sich anhand der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) und der Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) über das Erstzulassungsdatum des Fahrzeugs. Studieren Sie anschließend die Unterlagen des Fahrzeugs, wie. z.B. das Serviceheft, vorhandene Werkstattrechnungen und Belege der Hauptuntersuchung (HU) oder Abgasuntersuchung (AU) auf denen der jeweils aktuelle Kilometerstand mit Datumsangabe festgehalten ist. Auch Aufkleber, die nach einem Öl- oder Zahnriemenwechsel im Motorraum angebracht werden, geben Hinweise auf die tatsächliche Laufleistung. So ist es Ihnen möglich sich einen Überblick über die Historie der zurückgelegten Kilometer zu verschaffen. Stimmen die Werte nicht überein, ist an dem Wagen etwas faul.

• Achten Sie auf Abnutzungsspuren im Innenraum. Sind solche deutlich zu erkennen, der Tachostand aber sehr niedrig, sollten Sie kritisch sein.

• Machen Sie eine kleine Rechenübung: Passt die angegebene Kilometerlaufleistung zum Fahrzeugtyp? Durchschnittlich wird ein privat genutztes Auto in Deutschland jährlich zwischen 10.00 und 12.000 Kilometern bewegt. Dabei fahren Dieselfahrzeuge deutlich längere Strecken als Kleinwagen (Stadtautos) und Sportwagen, oder Cabrios (Wochenendautos). Zum Beispiel dürfte ein VW-Passat mit Dieselmotor und einer Laufleistung von weniger als 20.000 Kilometern pro Altersjahr eine echte Seltenheit sein. Wenn es für den geringen Kilometerstand keine einleuchtende Erklärung gibt, etwa das klassische Rentnerauto, dann lassen Sie besser die Finger vom Angebot.

• Ziehen Sie einen Experten zu Rate: Wenn Sie sich unsicher sind, dürfte es sich gerade bei einem noch verhältnismäßig teuren Gebrauchtwagen lohnen, diesen bei einer TÜV-, oder DEKRA zertifizierten Werkstatt überprüfen zu lassen. Zwar ist es auch den dortigen Experten nicht, oder nur sehr schwer möglich eine elektronischen Tachomanipulation nachzuweisen, jedoch verfügen diese über ausreichend Expertise Ihnen zum Kauf zu raten, oder abzuraten.

• Nicht zuletzt ist Ihr gesunder Menschenverstand und das eigene Bauchgefühl ein wichtiger Indikator: Behalten Sie beim Gebrauchtwagenkauf im Hinterkopf, dass der Tachostand bei jedem dritten Gebrauchtwagen manipuliert wurde. So vielleicht auch bei dem Auto, welches Sie gerade im Auge haben. Kommt Ihnen irgendetwas merkwürdig vor, oder weicht Ihnen der Verkäufer auf Fragen zum Tachostand aus, dann stimmt meistens irgendetwas nicht. Setzten Sie dann lieber Ihre Suche fort. Der nächste kommt bestimmt!

Sind Sie fündig geworden, machen wir Ihnen gerne ein Angebot für die Kfz-Versicherung Ihres neuen Gebrauchten.

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