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Meine erste Kfz-Versicherung

Junge, fröhliche Frau hinter dem Lenkrad.

Versicherungssprache ist nicht immer ganz leicht zu verstehen. Aus diesem Grund geben wir euch in diesem Artikel einen umfassenden Überblick über das Thema Kfz-Versicherung. Hier erfahrt ihr, was ihr beachten solltet, wenn ihr die erste eigene Autoversicherung abschließt und wie ihr teure Beiträge vermeiden könnt.

Was ist eine Erstversicherung?

Wenn Ihr zum ersten Mal eine Kfz-Versicherung auf euren Namen abschließt, dann handelt es sich um eine Erstversicherung. Denn ihr könnt natürlich noch keine Vorversicherung nachweisen.

Es gibt auch weitere Anwendungsfälle, in denen Versicherungsnehmer genauso versichert werden wie ihr:

Die letzte Kfz-Versicherung wurde vor über sieben bzw. zwölf Jahren beendet.

Was ist die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse)?

Die SF-Klasse ist ein Begriff, der euch in der Kfz-Versicherungswelt noch häufig begegnen wird. Mit dieser Klasse wird festgehalten, wie viele Jahre ein Autofahrer schadenfrei, also ohne einen Unfall selbst zu verursachen unterwegs ist.

Ihr startet im Jahr 0, weil ihr noch keine Erfahrung mit dem Auto im Straßenverkehr sammeln konntet. Für jedes unfallfreie Jahr steigt ihr eine Stufe auf. Nach einem Jahr bekommt ihr also die SF 1, eine SF 5 erreicht ihr entsprechend nach fünf Jahren. Die Begrenzung liegt zurzeit bei der SF 35.

Manche Versicherer bieten auch eine Sondereinstufung in die SF-Klasse ½ an, wenn ihr länger als drei Jahre den Führerschein besitzt. Nach einem Jahr springt ihr dann nur eine halbe Klasse und erhaltet die SF-Klasse 1.

Entscheidend bei der Wahl der Kfz-Versicherung ist aber der Beitrag, den ihr zahlen müsst nicht die SF-Klasse.

Wie berechnet sich der Beitrag?

Der Beitrag eurer Kfz-Versicherung ist von einigen Faktoren abhängig. Ein Faktor ist die SF-Klasse. Wie bereits im oberen Abschnitt erläutert, ist die SF-Klasse ein Indiz dafür, wie sicher beziehungsweise wie lange ihr unfallfrei unterwegs seid. Je höher die SF-Klasse (also die unfallfreien Jahre) desto geringer der Beitrag. Man spricht deshalb auch vom sogenannten Schadenfreiheitsrabatt.

Neben der SF-Klasse sind aber auch viele weitere Faktoren bei der Berechnung des Beitrags entscheidend. Daher solltet ihr auf Folgendes achten:

  • Fahrerkreis: Wer fährt mit dem Auto? In der Regel ist es günstiger, wenn ihr die Fahrer des Autos vorher im Versicherungsvertrag festlegt. Ein beliebiger Fahrerkreis stellt für die Versicherung immer ein schwerer zu kalkulierendes Risiko dar und ist deshalb oft teurer.
  • Jährliche Fahrleistung: wie viele Kilometer im Jahr fahrt ihr wirklich? Viele Kilometer bedeuten oftmals höheren Beitrag
  • Typklasse: Das vermeintlich gute Anfängerauto kann sich als ganz schöner Kostentreiber herausstellen. Ein Beispiel ist der VW Golf: Seit Jahrzehnten schon ist er ein beliebtes Modell, besonders unter jungen Fahrern. Da diese aber häufiger in Unfälle verwickelt sind als ältere Autofahrer, macht sich das auch in der Typklasse bemerkbar und dadurch wiederum in der Beitragshöhe. Informiert euch also am besten bereits vor dem Kauf und beachtet: Je niedriger die Typklasse, desto günstiger wird auch der Versicherungsbeitrag.
  • Halter und Versicherungsnehmer: Halter ist derjenige, der das Fahrzeug auf seinen Namen bei der Zulassungsstelle anmeldet. Versicherungsnehmer ist der Vertragspartner der Versicherung. Sind beide identisch, wird´s meist günstiger. Es kann sich daher lohnen, das Auto nicht als Zweitwagen der Eltern zu versichern, sondern selbst Versicherungsnehmer zu werden.
  • Selbstbeteiligung: Macht euch Gedanken, ob ihr im Falle eines Unfalls/ Schadens einen kleinen Teil der Kosten selbst übernehmen könnt. Das spart bares Geld beim Versicherungsbeitrag!
  • Zahlweise: wenn ihr den Beitrag für die Kfz-Versicherung jährlich zahlt, erhaltet ihr vom Versicherer einen Rabatt.

Wie kann ich mich günstig versichern?

Nun stellt sich die Frage, wie ihr euch trotz geringer SF-Klasse günstig versichern könnt. Wir haben einige Tipps:

Tipp 1: Begleitetes Fahren

Jeder junge Fahrer ist anfangs unsicher. Das ist völlig normal. Es hat sich gezeigt, dass Teilnehmer des Begleiteten Fahrens später deutlich sicherer alleine fahren. Viele Versicherer belohnen daher den Einstieg für ehemalige Teilnehmer des BF17-Programms. In unserem Artikel Führerschein mit 17 erklären wir alles, was ihr darüber wissen müsst.

Tipp 2: Zweitwagenvertrag über die Eltern abschließen

Wichtig ist hierbei jedoch der Vergleich. Es kann sein, dass es günstiger ist, von Anfang an eure eigene Versicherung abzuschließen. In unserem Tarifrechner könnt ihr Euch ganz einfach ein Angebot einholen.

Tipp 4: Nicht nur auf Vergleichsportale setzen

Vergleichsportale, wie Check24 oder Verivox geben einen guten Überblick über den Versicherungsmarkt - allerdings nicht über den gesamten! Es kann also gut sein, dass das für euch günstigste Produkt gar nicht auftaucht. Wer einen rundum guten Vergleich möchte, sollte sich also nicht gänzlich auf die Vergleichsseiten verlassen.

Tipp 5: Telematik-Tarife

Seit ein paar Jahren bieten einige Kfz-Versicherer Telematik-Tarife an. Dabei wird das Fahrverhalten über moderne Technologie, wie etwa Stecker für den Zigarettenanzünder, aufgezeichnet und in Form verschlüsselter Daten an den Versicherer übertragen. Wer einen defensiven Fahrstil vorweisen kann, erhält rückwirkend einen Bonus.

Wir hoffen, dieser Artikel hat euch geholfen.

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