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Wie schütze ich mein Auto vor Mardern?

Steinmarder auf der Lauer.

Sie sind in etwa so groß wie eine Katze und ganz niedlich anzusehen: Marder.

Bewohner ländlicher Gebiete sind schon lange vertraut mit diesem kleinen Raubtier. Wie andere Wildtiere, zieht es aber auch die Marder immer mehr in städtische Gebiete. Wer einen Marder als Mitbewohner in Haus oder Garten hat, findet das Tier schnell nicht mehr niedlich, sondern lästig. Hat sich ein Steinmarder auf Ihrem Dachboden eingenistet, dürfen Sie sich über laute Trippelgeräusche, Gepolter, Schreien und Fauchen „freuen“.

Doch damit nicht genug. Der Marder stellt für Ihr Auto ein Risiko dar und das leider das ganze Jahr über. Seinen Spitznamen „Kabelbeißer“ hat sich der Steinmarder nämlich wohlverdient.

Marder verusachen hohe Kosten

Marderschäden am Auto können richtig teuer werden, da die Nager besonders gerne Schläuche und Kabel anknabbern. Bei zerbissenen Kühlwasserschläuchen kann schlimmstenfalls ein Motorschaden durch Überhitzung die Folge sein.

Bemerken Sie einen Marderschaden im Motorraum, sollten Sie die Verkehrstüchtigkeit Ihres Autos sicherstellen, bevor Sie zur Werkstatt fahren. Wenn Sie kaskoversichert sind, sollten Sie zuerst jedoch Ihre Autoversicherung über den Schaden informieren.

Bei AdmiralDirekt.de sind Sie in jedem Kasko-Tarif gegen Marderschäden versichert.

Im Komfort- und im Premium-Tarif der Kaskoversicherung sind Folgeschäden, wie ein Motorschaden durch Überhitzung, bis zu 3000 Euro brutto versichert.

Marder sind Wiederholungstäter

Wenn Ihr Auto einmal von einem Marder aufgesucht wurde, hinterlässt dieser eine Markierung und schließt Ihr Fahrzeug damit in sein Revier ein. So findet nicht nur dieser kleine Schädling Ihr Auto immer wieder, auch andere Artgenossen werden angezogen, um ihrerseits Duftmarken zu hinterlassen. Häufig reagieren die Folgebesucher aggressiv auf die bereits vorhandene Markierung und lassen ihrer Biss-Wut freien Lauf. Nach einem Marderschaden sollten Sie daher Auto, Motorraum und auch den Standplatz (Straße, Carport, Garage) gut reinigen.

Tipps zur Marderabwehr

Abschottungen:

Gut bewährt haben sich Vorrichtungen, die die Tiere vom Motorraum abschotten. Je nach Automodell gibt es vom Hersteller bereits fertige Systeme. Informieren Sie sich dazu bei Ihrem Auto-Fachhändler.

Ultraschallgeräte:

Ultraschall-Geräte senden für den Menschen unhörbare Frequenzen.

Nager sollen die Schwingungen als störend wahrnehmen und dadurch vom Auto fernbleiben. Die Wirksamkeit ist allerdings wissenschaftlich nicht bewiesen.

Kabelschutz:

Im Kfz-Fachhandel erhalten Sie Kabelschutz, den Sie am besten vom Fachmann anbringen lassen. Allerdings sind damit nur die Kabel und nicht die Schläuche und Achs-Manschetten geschützt.

Strom:

Eine mit Strom versorgte Marderscheuche funktioniert wie ein Weidezaun. Es werden Metallplättchen in den Marder-Einstiegsbereichen installiert, die bei Berührung leichte Stromstöße abgeben. Gespeist wird die Marderscheuche über die Autobatterie.

Hat der Marder einmal zugeschlagen

Wenn der Marder es sich einmal in Ihrer Motorhaube gemütlich gemacht hat, ist eine Motorwäsche ratsam, um den unangenehmen Geruch des Nagetiers zu entfernen. Dadurch können auch Rivalen die Markierung nicht mehr wahrnehmen.

Tipp: Besonders wenn Sie ländlich wohnen oder bereits Marder-Opfer wurden, sollten Sie darauf achten, dass Sie durch Ihre Kfz-Versicherung gegen Marderschäden abgesichert sind.

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