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Uber, Wundercar & Co. – und was Sie bei AdmiralDirekt.de dazu beachten müssen

Die neuen Mitfahr-Vermittlungen übers Smartphone empören die Taxivereinigungen und finden auch sonst eher gemischten Anklang.

Mit der Uber-App kann jeder zum Chauffeur werden. Einfach registrieren, App aktivieren und unterwegs andere App-Nutzer einsammeln, die eine Mitfahrgelegenheit suchen. Klingt einfach und praktisch und hat so auch schnell viele Fans gefunden.

Die Argumente der Uber-Fahrer und –Mitfahrer sind nachvollziehbar: Schnelle und unbürokratische Mitfahrvermittlung gegen ein kleines Trinkgeld. Für den Fahrer ein Zuschuss zu den Spritkosten, für den Mitfahrer billiger als ein Taxi.

Aber an Uber scheiden sich die Geister: Taxifahrer sehen in dem Unternehmen keine Mitfahrzentrale, sondern einen illegalen Taxikonkurrent. Die Rechtsprechung in Deutschland und anderen Ländern hat noch nicht eindeutig entschieden.

Zwar wurde eine von der Taxigenossenschaft veranlasste einstweilige Verfügung vom Landgericht Frankfurt wieder aufgehoben, jedoch nur, weil es keinen Grund für eine Prüfung im Eilverfahren gab. Uber feierte dies zwar als Sieg, die Richter blieben aber skeptisch und betonten, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. »Das Gericht hält es weiterhin für rechtswidrig, dass Uber Fahrtwünsche an Fahrer vermittelt, die keine Erlaubnis nach dem Personenbeförderungsgesetz besitzen, und die Fahrer damit zum Rechtsbruch anstiftet«, so die klare Ansage aus Frankfurt. »Einen Unterlassungsanspruch der klagenden Taxi Deutschland eG sah das Gericht daher grundsätzlich weiter als gegeben an«.

Was sollten Uber-Fahrer hinsichtlich ihrer Kfz-Versicherung beachten?

Da es bisher keinen finalen Rechtspruch in Deutschland gab, handhaben die Kfz-Versicherer den Umgang mit Uber, Wundercar & Co nicht einheitlich.

Wenn Sie über AdmiralDirekt.de versichert sind oder dies planen und als Fahrer bei Uber tätig sind, gilt folgendes:

Eine Zusatzversicherung für Uber, Wundercar etc. bieten wir derzeit nicht an. Wir schließen diese Kunden natürlich auch nicht grundsätzlich aus.

Wir haben bereits eine Tarifierungslogik, die sich auf den Verwendungszweck des Pkw bezieht. Bei Uber-Fahrten erfolgt letztendlich eine Personenbeförderung von A nach B gegen Entgelt. Daher scheidet für Versicherungsnehmer, die bei Uber & Co. ihre Personenbeförderung anbieten, ein rein privater Verwendungszweck des Pkw aus. Das Merkmal „Verwendungszweck“ wird deshalb bei diesen Verträgen bei Kenntnisnahme durch uns auf gewerbliche Nutzung geändert. Generell fällt damit ein Zuschlag von 20% an.

Die Versicherungsnehmer sind dazu angehalten, uns dieses, genau wie jede andere Änderung von Tarifmerkmalen, mitzuteilen, da sie ansonsten eine Obliegenheitsverletzung begehen würden. Wenn Versicherungsnehmer dies nicht melden und aufgrund einer Uber-Fahrt in einen Schadenfall verwickelt werden, nehmen wir sie selbstverständlich in Regress.

Hier geht’s zur Angebotsberechnung

AdmiralDirekt.de wünscht Ihnen allzeit eine gute und sichere Fahrt.

AdmiralDirekt.de