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Vielbefahrene Straße in der Stadt.

News für Autofahrer 2023

Auch 2023 können sich Autofahrer auf viele Änderungen einstellen. Wir informieren Sie darüber, was es mit der Partikelzählung für Euro-6-Diesel Fahrzeuge auf sich hat, wer den Führerschein umtauschen muss und welche Prämienänderungen sich in der Elektromobilität ergeben .

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

  • Fahrzeuge mit einer rosa Plakette müssen in diesem Jahr zum TÜV.
  • Die bekannten Förderprämien für Elektroautos werden reduziert.
  • Die Jahrgänge von 1965 bis 1970 müssen bis zum 19.01.2024 ihren Führerschein umtauschen.

Führerscheinumtausch

Mit dem Führerscheinumtausch geht es auch im Jahr 2023 weiter. Alle, die zwischen 1965 und 1970 geboren sind, müssen bis zum 19.01.2024 ihren Führerschein umtauschen.

Hauptuntersuchung – rosa Plakette

Fahrzeuge mit einer rosafarbenen Plakette müssen 2023 zur Hauptuntersuchung (HU). Wenn sie diese bestehen, erhalten sie eine orangene Plakette und müssen dann erst wieder 2025 zum TÜV.

Änderungen in der Kfz-Versicherung

Für über fünfzehn Millionen Autofahrer ändert sich die Regionalklasse. 5,5 Millionen Autofahrende wechseln in eine bessere und circa zehn Millionen Personen werden in eine höhere Regionalklasse eingestuft. Folglich müssen sie mit einem höheren Kfz-Versicherungsbeitrag rechnen.

Für die restlichen 26,8 Millionen Autofahrer ändert sich nichts, denn sie bleiben in der Regionalklasse des Vorjahrs.

Zusätzlich ergibt sich für etwa 12 Millionen Autofahrende eine Anpassung der bisherigen Typklasse. 4,1 Millionen Autofahrer werden besser eingestuft, über acht Millionen Fahrer zahlen einen teureren Versicherungsbeitrag aufgrund der höheren Typklasse.

Mobilitätswende

Die Bundesregierung hat eine langfristige Strategie für die Mobilität der Zukunft vorgestellt. Deutschland soll digitaler, flexibler und klimafreundlicher werden. Doch gerade beim letzten Punkt scheint es bei der Umsetzung zu stocken. Die eingeplanten Einsparungen an Treibhausgasen im Verkehrssektor wurden im 2022 weit verfehlt.

Um dem hingegen zu wirken, soll im Jahr 2023 unteranderem ein Nachfolger des 9 Euro Tickets, das 49 Euro Ticket, auf den Weg gebracht werden. Aber nicht nur der öffentliche Personen-Nahverkehr soll weiter ausgebaut werden, auch autonomes Fahren und digitale Mobilitätsdienste, wie Carsharing, sollen weiter unterstützt werden.

Förderung von E-Autos bleibt

Die neue Ampel-Koalition hat große Ziele: Bis 2030 sollen es in Deutschland eine Millionen Ladestationen und 15 Millionen Elektroautos geben. Ende 2021 gibt es rund eine Million Stromer in Deutschland. Im Jahr 2022 kamen nochmal rund 366.000 hinzu. Zur Förderung der Elektromobilität gibt es die bekannten Prämien auch weiterhin. Allerdings nicht mehr so umfangreich.

Die Förderung für Elektroautos wird in den nächsten Jahren zurückgeschraubt. Für Stromer, die maximal 40.000 Euro kosten, übernimmt der Bund 4.500 Euro. Bei E-Autos bis maximal 65.000 Kaufpreis, übernimmt der Bund 3.000 Euro. Die Förderung vom Bund erhalten ab 1. September 2023 allerdings nur noch Privatpersonen. Gleiches gilt für die Förderung vom Hersteller, diese erhalten schon ab Anfang 2023 nur noch private Käufer.

Hinzu kommt, dass ab 2024 nur noch Elektroautos bis 45.000 Euro gefördert werden, aber nur noch solange, bis der Fördertopf leer ist. Aktuell befinden sich 2,5 Milliarden Euro darin. Ob davon 2024 noch etwas übrig ist, bleibt abzuwarten. Wir informieren Sie auch weiterhin über Veränderungen.

Die Förderung von Ladesäulen bleibt unverändert.

Umweltprämie für Plug-In-Hybride entfällt

Die Förderung für Plug-In-Hybridfahrzeuge wurde schon letztes Jahr erschwert. Ab 2023 werden Plug-In-Hybriden gar nicht mehr gefördert.

THG Prämie neu beantragen

Die THG-Prämie wird jährlich ausgezahlt. Um sie zu erhalten, muss man sie 2023 neu beantragen. So haben E-Auto Besitzer die Möglichkeit mehrere Hundert Euro zu sparen.

Kontaktloses Zahlen an Ladesäulen

Ladesäulen, die nach dem 01.07.2023 in Betrieb genommen werden, müssen als Zahlmöglichkeit das kontaktlose Bezahlen mit einer Debit- oder Kreditkarte anbieten. Alte Ladesäulen, die vor dem 01.07.2023 gebaut wurden, müssen in ihren Bezahlfunktionen nicht aktualisiert werden.

Automatisiertes Fahren bis 130 km/h

Auch im Bereich des automatisierten Fahrens gibt es 2023 Änderungen. Für automatisierte Fahrzeuge gilt eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung im automatisierten Modus. Die Bundesregierung hat diesbezüglich einen Gesetzesentwurf veröffentlicht, welcher seit 2021 stufenweise in Kraft tritt. Durch diesen wird automatisiertes Fahren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130km/h möglich. Bei Fahrzeugen mit automatisiertem Modus, müssen die Fahrenden das System nicht mehr dauerhaft überwachen, aber im Ernstfall immer in der Lage sein, wieder zu übernehmen.

Automatisierten Fahrzeugen wäre es somit möglich auf Autobahnen die Spur zu wechseln. Da es bisher jedoch noch keinen Hersteller gibt, der ein Fahrzeug mit dieser Geschwindigkeit im automatisierten Modus anbietet, wird es noch ein bisschen dauern, bis die ersten sich beim Autofahren zurücklehnen können.

Partikelzählung für Euro-6-Diesel

Ab dem ersten Januar 2023 findet an allen Euro-6/VI-Fahrzeugen, die einen Kompressions­­zündungsmotor besitzen, im Rahmen der Abgasuntersuchung eine Partikelzählung statt. Diese war ursprünglich schon für Anfang 2021 geplant und soll feststellen, wie effizient der Partikelfilter ist. Die zuvor genutzten Trübungsmessungen für Euro 4 und Euro 5 sind ab nächstem Jahr nicht mehr ausreichend.

Hohe Spritpreise: Trend setzt sich fort

Auslöser für die hohen Preise sind der erhöhte Ölpreis sowie der Kohlendioxid-Aufschlag (CO2-Steuer). Grund für die Abgabe ist die geplante Klimawende, die Deutschland bis 2050 verpflichtend erreichen muss. Fossile Energien werden seit 2021 pro verbrauchter Tonne CO2 mit einem Festpreis von 25 Euro besteuert. Der Preis steigt schrittweise auf 55 Euro im Jahr 2025 an. 2022 lag er bei 30 Euro pro Tonne.

Durch die stark gestiegenen Energiepreise, hat die Bundesregierung eine Pausierung der jährlichen Co2 Bepreisung beschlossen. Der Spritpreis steigt zum Jahreswechsel 2023 also nicht, wie eigentlich geplant, von 30 auf 35 Cent an. Das schließt leider nicht aus, dass die Energie- und Gaspreise im nächsten Jahr weitersteigen und sich der hohe Spritpreistrend fortsetzten wird.
Vergleichen lohnt sich derzeit mehr denn je. Zwischen 18 und 22 Uhr ist der Kraftstoff meistens am günstigsten.

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