Die wichtigsten Informationen auf einen Blick
Elektroautos können im Alltag oftmals günstiger sein als Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor. Der Grund: Strom kostet häufig weniger als Kraftstoff, insbesondere, wenn Sie zuhause mit einem passenden Stromtarif oder Photovoltaikanlage laden.
Hinzu kommt, dass Elektromotoren aus deutlich weniger beweglichen Teilen bestehen als Verbrennungsmotoren. Dadurch entfallen viele klassische Wartungsarbeiten wie Öl- oder Zündkerzenwechsel sowie Verschleiß an der Kupplung.
Seit dem 1. Januar 2026 wird der Kauf oder das Leasing eines neuen Elektroautos wieder staatlich gefördert. Die Förderung richtet sich an Privatpersonen mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von bis zu 80.000 Euro pro Jahr. Wenn Sie Kinder unter 18 Jahren haben, erhöht sich diese Grenze um jeweils 5.000 Euro pro Kind – maximal auf 90.000 Euro.
Förderfähig sind Fahrzeuge mit einer Erstzulassung ab dem 1. Januar 2026. Das Bestelldatum spielt hierbei keine Rolle. Die Antragstellung soll ab Mai 2026 über ein zentrales Onlineportal möglich sein. Neben reinen Elektroautos werden auch Plug-In-Hybride und Fahrzeuge mit Range Extender gefördert.
Die Höhe der Prämie hängt von Antriebsart, Einkommen und Familiengröße ab. Die Basis bildet ein Grundbetrag (3.000 Euro für BEV / 1.500 Euro für PHEV & REX). Dieser erhöht sich schrittweise um bis zu 2.000 Euro bei niedrigerem Einkommen sowie um 500 Euro pro Kind (maximal 1.000 Euro). So ist eine Förderung von bis zu 6.000 Euro möglich.
Für reine Elektroautos (BEV):
Für Plug-In-Hybride (PHEV) und Range Extender (REX):
Detaillierte Informationen zur Förderung finden Sie direkt beim Bundesumweltministerium.
Reine Elektrofahrzeuge, die zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen wurden oder werden, sind von der Kfz-Steuer befreit. Diese Regelung gilt bis 2035. Hybridfahrzeuge sind aufgrund ihres Verbrennungsmotors von der Steuerbefreiung ausgeschlossen.
Viele Fahrer schätzen den hohen Fahrkomfort eines Elektroautos. Das liegt unter anderem an der sofortigen Beschleunigung ohne Schaltvorgänge, des leisen Antriebs sowie der kaum spürbaren Motorvibrationen.
Elektroautos sind geräuscharm und verursachen während der Fahrt keine lokalen Abgasemissionen. Diese Eigenschaften werden insbesondere im Stadtverkehr häufig als Vorteil genannt.
Sie unterscheiden sich von Pkw mit Benzin- oder Dieselmotor durch ihren elektrischen Antrieb. Welche Auswirkungen ein Elektroauto auf die gesamte Umwelt- und Klimabilanz hat, hängt unter anderem von Faktoren wie Batterieherstellung, Strommix und Nutzungsdauer ab.
Studien kommen dabei teilweise zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die Ökobilanz des Instituts für Energie- und Umweltforschung (ifeu) aus dem Jahr 2024, auf welche sich auch das Bundesamt für Energie und Wirtschaft bezieht, kommt zu dem Ergebnis, dass Elektroautos über ihre Lebensdauer häufig geringere Treibhausgasemissionen verursachen als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.
Für Elektroautos kann ein E-Kennzeichen beantragt werden. Je nach Stadt oder Gemeinde bringt es praktische Vorteile, zum Beispiel:
Welche Vorteile gelten, entscheidet die jeweilige Kommune. Weitere Informationen zu den Straßenverkehrsschildern, speziell auch für E-Autos, erhalten Sie in unserem Ratgeber " Deutschlands Schilderwald"
Mit unserer Elektroauto-Versicherung ist Ihr Stromer optimal geschützt:
Viele Elektroautos sind in der Anschaffung zum jetzigen Stand noch teurer als vergleichbare Verbrenner. Ob sich die höheren Kosten lohnen, hängt vor allem von der jährlichen Fahrleistung und den späteren Betriebs- und Wartungskosten ab.
Moderne Elektroautos erreichen je nach Modell mehrere hundert Kilometer mit einer Batterieladung. Die tatsächliche Reichweite hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von:
Vor allem im Winter kann die Reichweite spürbar sinken.
Während ein Verbrenner in wenigen Minuten betankt ist, dauert das Laden eines Elektroautos länger.
Je nach Ladeleistung kann das Aufladen zwischen etwa 20 Minuten an einer Schnellladesäule und mehreren Stunden an einer Wallbox oder Haushaltssteckdose dauern. Für den Alltag ist das meist kein Problem, auf längeren Fahrten sollten Ladepausen jedoch eingeplant werden. Viele Navigationssysteme übernehmen diese Planung inzwischen automatisch.
Eine eigene Lademöglichkeit ist für viele der wichtigste Faktor bei der Entscheidung für ein Elektroauto.
Besonders einfach ist der Umstieg, wenn Sie:
Gut zu wissen: Mieter und Wohnungseigentümer haben grundsätzlich einen rechtlichen Anspruch auf den Einbau einer eigenen Ladestation. Mehr Informationen dazu finden Sie im Artikel Wallbox: Wissenswertes für Mieter, Eigentümer und Vermieter.
Über die interaktive Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur lassen sich öffentliche Ladepunkte in ganz Deutschland finden. Angezeigt werden unter anderem Standort, Betreiber und Ladeleistung der Ladesäulen.
Wenn Sie regelmäßig längere Strecken fahren, aber noch Bedenken wegen der Reichweite oder Ladeinfrastruktur haben, kann ein Plug-In-Hybrid eine sinnvolle Alternative zum reinen Elektroauto sein. Er verbindet elektrisches Fahren im Alltag mit der Flexibilität eines Verbrennungsmotors auf längeren Fahrten.
Seine Vorteile entfaltet ein Plug-In-Hybrid jedoch nur, wenn die Batterie regelmäßig geladen wird. Andernfalls steigt der Kraftstoffverbrauch und die Vorteile des elektrischen Fahrbetriebs werden nur eingeschränkt genutzt.
Ein Elektroauto eignet sich besonders, wenn Sie:
Weniger geeignet kann ein E-Auto sein, wenn Sie:
| Vorteile von E-Autos und Hybridfahrzeugen | Nachteile von E-Autos und Hybridfahrzeugen |
|---|---|
| Sie fahren emissionsfrei und geräuscharm | Geringe Reichweiten |
| Vorteile durch das E-Kennzeichen | Ausbaufähige Ladeinfrastruktur |
| Geringe Betriebs- und Wartungskosten | Lange Ladezeiten |
| Günstiger Unterhalt durch Steuerbefreiung (gilt nur für E-Autos) | Hohe Anschaffungskosten |